- Web-Apps 2026: Marktdaten und technologische Treiber
- Professionelle Homepage erstellen lassen
- Budgetierung nach Komplexitätsgrad
- Welche Faktoren die Webentwicklungs-Kosten beeinflussen
- Umfang und funktionale Komplexität
- Nutzerrollen, Berechtigungen und Administrationslogik
- Datenmodell und Integrationen
- Performance, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit
- Cybersicherheit und Compliance
- UX/UI und Interaktionsdesign
- Teamzusammensetzung und Liefermodell
- Webanwendungs-Kosten für individuelle Lösungen vs. Standardsoftware
- Wann sich individuelle Webentwicklung wirtschaftlich lohnt
- Wann Standardsoftware günstiger ist
- Wie sich individuelle Webanwendungen wirtschaftlich steuern lassen
- Realistische Schätzung: Was kostet eine professionelle Website?
- Welche Grundlagen dabei nötig sind
- Gängige Modelle
- Wie die Entwicklungsdauer die Kosten beeinflusst
- Warum frühe Schätzungen oft danebenliegen
- Website für Unternehmen: Kosten nach Anwendungstyp
- Interne Geschäftsanwendungen
- Kundenportale & Self-Service-Plattformen
- SaaS-Anwendungen
- Marktplätze
- Progressive Web-Apps
- Kosten für das Erstellen einer Firmenwebsite: So verteilen sie sich auf die Entwicklungsphasen
- Discovery und Business-Analyse
- UX/UI-Design
- Kernentwicklung: Frontend, Backend, Integrationen
- Qualitätssicherung und Sicherheitsprüfung
- Deployment und Infrastruktur
- Support und Weiterentwicklung (laufende Kosten)
- Worauf es bei der Auswahl eines Anbieters für Webanwendungsprojekte ankommt
- Budget- und Kostenplanung für Ihre Webanwendung
Moderne Web-Apps steuern Geschäftsprozesse, verarbeiten sensible Daten und müssen zuverlässig in bestehende IT-Landschaften eingebunden werden, auch unter hoher Last. Solche technische Tiefe sorgt dafür, dass die Entwicklungskosten selbst bei ähnlichen Projekten stark variieren.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Faktoren die Kostenstruktur bestimmen, um realistische Planungen über Durchschnittswerte hinaus zu ermöglichen.
Web-Apps 2026: Marktdaten und technologische Treiber
Was kostet eine Web-App? Im Jahr 2026 wird das Budget durch ein Zusammenspiel aus Marktbedingungen, strategischen Produktentscheidungen und technologischen Anforderungen bestimmt. Der globale Markt für Webentwicklung wächst rasant. Allein der Dienstleistungsmarkt in diesem Sektor wird bis Ende 2025 auf rund 80,6 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit einem prognostizierten kontinuierlichen Wachstum bis 2030.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um einfache Websites, sondern um hochkomplexe Systeme für Datenverarbeitung, Prozessautomatisierung und digitale Ökosysteme. Diese Neuausrichtung wird von technologischen Trends geprägt, die direkte Auswirkungen auf die Kostenkalkulation haben.
Zu den wichtigsten zählen:
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KI als Effizienz-Beschleuniger: KI-gestützte Tools fungieren heute als „Co-Piloten“ in der Entwicklung. Sie beschleunigen das Prototyping und automatisieren Routineaufgaben, was die Time-to-Market erheblich verkürzt.
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Modulare Architekturen: Starre Monolithen werden durch Headless- und Composable-Ansätze ersetzt. Unternehmen kombinieren spezialisierte Dienste (z. B. für Suche, E-Commerce oder Onlineshops) modular, was die langfristige Wartbarkeit verbessert und die Flexibilität erhöht.
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Zero Trust als Sicherheitsstandard: Angesichts komplexer Bedrohungslagen ist Zero Trust („Niemals vertrauen, immer verifizieren“) für Enterprise-Anwendungen unverzichtbar. Jede Anfrage wird konsequent geprüft, um sensible Unternehmensdaten zu schützen.
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Performance durch Edge Computing: Um globale Nutzergruppen ohne Verzögerung zu bedienen, wird Rechenleistung näher an den Endnutzer verlagert. Dies reduziert Latenzen drastisch und sichert eine konsistente User Experience.
Professionelle Homepage erstellen lassen
Oft suchen Unternehmen nach Informationen zum Thema „Was kostet eine professionelle Homepage?“ Doch im modernen Geschäftsumfeld ist die Antwort komplexer geworden. Wer die Kosten einer professionellen Homepage nachvollziehen möchte, muss heute zwischen einer reinen Präsentationsseite und einer funktionalen Web-App unterscheiden.
Die Kosten für die Erstellung einer professionellen Homepage hängen maßgeblich davon ab, ob lediglich Informationen bereitgestellt werden oder ob komplexe Nutzerinteraktionen und Datenbankprozesse im Hintergrund laufen.
Budgetierung nach Komplexitätsgrad
In der Praxis lassen sich die Budgets für 2026 in drei grobe Kategorien unterteilen, wobei die tatsächliche Positionierung entscheidend für eine realistische Planung ist:
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MVP-Lösungen (17.000 – 68.000 €): Fokus auf einen Kern-Anwendungsfall zur Validierung von Geschäftsideen. Kosten steigen mit Sicherheitsanforderungen oder komplexerem Nutzererlebnis.
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Mid-Scale-Anwendungen (68.000 – 130.000+ €): Betriebsfertige Lösungen für den operativen Einsatz, inklusive Rollenmanagementsystemen und stabilen Integrationen.
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Enterprise-Plattformen (172.000 – 350.000+ €): Hochkomplexe Systeme für globale Nutzergruppen mit tiefer Integration in CRM/ERP-Systeme und höchsten Sicherheits- sowie Skalierbarkeitsanforderungen.
Welche Faktoren die Webentwicklungs-Kosten beeinflussen
Die Kosten für die Entwicklung einer Weblösung hängen davon, wie Umfang, Architektur und Umsetzung von Beginn an definiert werden. Je klarer diese Grundlagen festgelegt sind, desto besser lassen sich Aufwand und Budget steuern.
Die Kosten für die Entwicklung einer Weblösung hängen davon, wie Umfang, Architektur und Umsetzung von Beginn an definiert werden. Je klarer diese Grundlagen festgelegt sind, desto besser lassen sich Aufwand und Budget steuern.
Umfang und funktionale Komplexität
Der Umfang ist der wichtigste Kostentreiber. Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der Funktionen als vielmehr die Zahl der Workflows, Abhängigkeiten und Sonderfälle, die daraus entstehen.
Lineare Nutzerabläufe lassen sich vergleichsweise günstig umsetzen. Sobald jedoch bedingte Logik, Hintergrundprozesse oder komplexe Zustände hinzukommen, steigen Entwicklungs- und Testaufwand deutlich – und damit auch die Kosten.
Nutzerrollen, Berechtigungen und Administrationslogik
Mehrere Nutzerrollen treiben den Aufwand spürbar nach oben. Rollenbasierte Zugriffssysteme, Freigabeprozesse, Moderationsfunktionen und Admin-Oberflächen erfordern zusätzliche Logik, mehr UI-Zustände und umfangreichere Tests.
Häufig sind administrative Funktionen sogar aufwendiger als die eigentliche Nutzeroberfläche (insbesondere dann, wenn Nachvollziehbarkeit und Systemintegrität gewährleistet werden müssen).
Datenmodell und Integrationen
Auch das Datenmodell und die Anzahl der Schnittstellen wirken sich direkt auf die Kosten aus. Anwendungen mit einfachen Datenstrukturen sind deutlich leichter umzusetzen als Systeme mit komplexen Beziehungen oder großen Datenmengen. Zusätzlich erhöhen Integrationen mit APIs, Drittanbietern oder internen Systemen die Abhängigkeiten – und damit Entwicklungszeit, Testaufwand und spätere Wartungskosten.
Performance, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit
Die erwartete Performance spielt ebenfalls eine große Rolle. Interne Tools mit wenigen Nutzern können meist auf einer einfachen Infrastruktur laufen. Kundenorientierte Plattformen hingegen müssen viele gleichzeitige Nutzer und Lastspitzen verkraften. In diesem Fall muss die Architektur auf Skalierbarkeit, hohe Verfügbarkeit und zukünftiges Wachstum ausgelegt sein. Das erhöht den technischen Aufwand und damit die Kosten spürbar, sowohl beim Aufbau als auch im Betrieb.
Cybersicherheit und Compliance
Sicherheitsanforderungen sind ein weiterer wichtiger Kostenfaktor. Vorgaben wie die DSGVO oder branchenspezifische Datenschutzstandards bringen zusätzlichen Entwicklungs-, Prüf- und Validierungsaufwand mit sich.
Maßnahmen wie Zugriffskontrollen, Verschlüsselung oder Audit-Logs erhöhen den Preis. Sie sparen aber deutlich höhere Kosten, die sonst später durch Sicherheitsvorfälle oder Compliance-Probleme entstehen würden.
UX/UI und Interaktionsdesign
Auch die Gestaltung der Benutzeroberfläche hat direkten Einfluss auf den Aufwand. Einfache Interfaces mit wenigen Zuständen lassen sich schneller umsetzen. Mehrstufige Abläufe, komplexe Validierungen oder responsive Interaktionen erhöhen hingegen die Arbeit im Frontend und im Backend.
Eine anspruchsvolle UX treibt die Kosten, kann aber zugleich die Akzeptanz steigern und Prozesse effizienter machen – sofern sie an den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen ausgerichtet ist.
Teamzusammensetzung und Liefermodell
Nicht zuletzt wirken sich auch Teamstruktur und Arbeitsweise auf die Gesamtkosten aus. Erfahrene Entwickler – beispielsweise Flutter-Programmierer für plattformübergreifende Lösungen – haben zwar höhere Stundensätze, vermeiden jedoch häufig teure Nacharbeiten und liefern verlässlicher.
Günstigere Teams können am Ende mehr kosten, wenn sie langsamer arbeiten oder Qualitätsprobleme entstehen, die später korrigiert werden müssen.
Webanwendungs-Kosten für individuelle Lösungen vs. Standardsoftware
Wenn Unternehmen die Webanwendungs-Kosten für eine individuelle Lösung kalkulieren, vergleichen sie diese oft mit fertigen Standardprodukten. Beide Ansätze können wirtschaftlich sinnvoll sein. Sie lösen jedoch unterschiedliche Probleme und folgen ganz eigenen Logiken.
Für eine realistische Budgetplanung und eine tragfähige Strategie ist es wichtig zu verstehen, welche Option wann passt.
Wann sich individuelle Webentwicklung wirtschaftlich lohnt
Eine maßgeschneiderte Webanwendung ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein Unternehmen sich differenzieren möchte, tiefe Systemintegrationen braucht oder die volle Kontrolle über seine Software behalten will. Organisationen mit speziellen Prozessen, eigener Geschäftslogik oder komplexen internen Systemen stoßen mit Standardprodukten häufig an Grenzen oder müssten zu viele Kompromisse eingehen.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist individuelle Webentwicklung besonders dann sinnvoll, wenn:
- die Anwendung eng mit bestehenden CRM-, ERP- oder Datenplattformen integriert werden muss,
- die Geschäftslogik einen echten Wettbewerbsvorteil darstellt,
- langfristige Kontrolle, Flexibilität und Erweiterbarkeit wichtig sind.
Auch wenn die Anfangsinvestition höher ist, können individuelle Lösungen langfristig Webentwicklungs-Kosten sparen (durch weniger Reibungsverluste im Betrieb, den Wegfall von Lizenzgebühren und die Vermeidung teurer Umgehungen).
Wann Standardsoftware günstiger ist
Fertige Anwendungen sind meist die bessere Wahl, wenn Prozesse weitgehend standardisiert sind und eine schnelle Einführung wichtiger ist als individuelle Anpassungen. Sie bringen bereits viele Funktionen mit, folgen klaren Lizenzmodellen und lassen sich zügig einsetzen.
Standardlösungen sind in der Regel kosteneffizienter, wenn:
- die Abläufe weitgehend den Branchenstandards entsprechen,
- Geschwindigkeit wichtiger ist als maßgeschneiderte Funktionalität,
- die laufenden Lizenzkosten langfristig tragbar sind.
In solchen Fällen kann der Aufwand für die Entwicklung einer eigenen Website den tatsächlichen Nutzen übersteigen, vor allem bei internen Tools oder frühen Projektphasen mit geringem individuellen Bedarf.
Wie sich individuelle Webanwendungen wirtschaftlich steuern lassen
So flexibel solche Lösungen auch sind, ohne klare Steuerung können sie schnell teuer werden. Mit der Zeit kommen neue Funktionen, Integrationen und Compliance-Anforderungen hinzu. Dadurch steigen die Entwicklungs- und Wartungskosten deutlich.
Individuelle Webanwendungen werden vor allem dann teuer, wenn:
- der Funktionsumfang ohne klare Prioritäten wächst,
- Governance und Dokumentation fehlen,
- der Aufwand für langfristigen Betrieb unterschätzt wird.
Ohne eine disziplinierte Produkt- und Roadmap-Steuerung steigen die Kosten nach dem Go-live oft kontinuierlich.
Den größten wirtschaftlichen Nutzen entfaltet individuelle Entwicklung deshalb dort, wo klare Verantwortung, saubere Governance und eine realistische langfristige Planung zusammenkommen.
Realistische Schätzung: Was kostet eine professionelle Website?
Eine verlässliche Kostenschätzung bedeutet weniger, eine exakte Zahl vorherzusagen, als vielmehr, die zugrunde liegenden Annahmen sauber zu definieren. In der Praxis scheitern Schätzungen selten an Rechenfehlern, sondern daran, dass Umfang, Rahmenbedingungen oder Erwartungen zu Beginn nicht klar genug festgelegt wurden.
Eine realistische Kalkulation verbindet Produktidee, technische Anforderungen und Umsetzungsmodell zu einem stimmigen Gesamtbild.
Welche Grundlagen dabei nötig sind
Jede verlässliche Kostenschätzung für eine Webanwendung beginnt mit einigen zentralen Eckdaten. Ohne sie bleiben Zahlen zwangsläufig spekulativ. Dazu gehören unter anderem:
- funktionaler Umfang und Priorisierung der Features,
- Anzahl der Nutzerrollen und Berechtigungsstufen,
- Komplexität des Datenmodells und benötigte Integrationen,
- Anforderungen an Performance, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit,
- Sicherheits- und Compliance-Vorgaben,
- Zielplattformen und geplanter Zeitrahmen.
Je klarer diese Punkte definiert sind, desto enger und verlässlicher wird die Kostenschätzung. Unklare Vorgaben führen fast immer zu größeren Spannen und höherem Risiko.
Gängige Modelle
In Webprojekten kommen verschiedene Schätzmodelle zum Einsatz, jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen.
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Ein Festpreis-Modell eignet sich vor allem dann, wenn der Leistungsumfang stabil ist und die Anforderungen gut dokumentiert sind. Es bietet Sicherheit, lässt aber wenig Spielraum für Änderungen.
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Ein Time-and-Material-Modell ist sinnvoll, wenn sich der Umfang noch entwickelt. Es ist zu Beginn weniger vorhersehbar, bildet den tatsächlichen Entwicklungsaufwand jedoch meist realistischer ab.
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Ein phasenweiser Ansatz wird häufig bei komplexen Projekten genutzt. Zunächst werden nur Analyse- und Designphase geschätzt; die folgenden Schritte werden präzisiert, sobald mehr technische Klarheit besteht. So lassen sich die Kosten über den Projektverlauf besser steuern.
Wie die Entwicklungsdauer die Kosten beeinflusst
Zeit und Kosten hängen eng zusammen, aber nicht immer linear. Kürzere Zeitpläne erfordern größere Teams, parallele Arbeitsabläufe und mehr Koordination, was die Gesamtkosten erhöht.
Umgekehrt kann ein zu starkes Sparen die Laufzeit verlängern und indirekte Kosten steigern, beispielsweise durch höheren Managementaufwand, verspäteten Markteintritt oder Nacharbeiten.
Eine gute Kostenschätzung balanciert Tempo, Qualität und Planbarkeit statt nur den niedrigsten kurzfristigen Preis zu optimieren.
Warum frühe Schätzungen oft danebenliegen
Frühe Kalkulationen geraten häufig ins Wanken, wenn Annahmen unvollständig oder unrealistisch sind. Typische Ursachen sind:
- unklarer oder sich ständig ändernder Umfang,
- unterschätzte Integrationen oder Datenkomplexität,
- spät auftauchende Sicherheits- oder Compliance-Anforderungen,
- zu starke Orientierung an „Durchschnittswerten“.
Wer diese Faktoren ignoriert, erlebt oft, dass ein zunächst überschaubares Budget im Projektverlauf deutlich anwächst. Deshalb setzen professionelle Schätzverfahren auf Transparenz, schrittweise Verfeinerung und laufende Überprüfung, während das Projekt Gestalt annimmt.
Website für Unternehmen: Kosten nach Anwendungstyp
Der Typ der Anwendung bestimmt die Anforderungen an Architektur, Sicherheit und UX – und damit die Kosten von Websites für Unternehmen. Eine frühzeitige Einordnung hilft, realistische Erwartungen zu verankern.
Interne Geschäftsanwendungen
Diese Produkte unterstützen Workflows wie Reporting oder Aufgabenmanagement in kontrollierten Umgebungen. Die Kosten liegen meist zwischen 26.000 und 69.000 €, können aber bei komplexen Genehmigungsketten oder mehreren Abteilungen auf über 103.000 € steigen.
Solange Themen wie Governance, Nachvollziehbarkeit und Datensensibilität transparent bleiben, lassen sich diese Projekte relativ gut kalkulieren.
Kundenportale & Self-Service-Plattformen
Aufgrund höherer Anforderungen an Usability, Datenschutz und CRM-Integrationen liegen diese Anwendungen typischerweise zwischen 52.000 und 103.000 €. Funktionsreiche Plattformen erreichen häufig bis 172.000 €.
Selbst bei ähnlichem Funktionsumfang sind Kundenportale meist teurer als interne Anwendungen, vor allem wegen höherer Erwartungen an UX und Sicherheit.
SaaS-Anwendungen
Als eine der komplexesten Kategorien erfordern SaaS-Lösungen Multi-Tenant-Architekturen, Abonnementsysteme und Analytics. Marktreife Versionen starten bei 86.000 bis 172.000 €, während skalierbare Produkte oft über 258.000 € kosten.
Auch der laufende Entwicklungs- und Wartungsaufwand ist bei SaaS-Plattformen höher als bei anderen Anwendungstypen.
Marktplätze
Diese Plattformen hängen stark von Interaktionslogik wie Matching, Messaging, Moderation, Streitfallbearbeitung und Vertrauensmechanismen ab. Der Kostenrahmen beginnt bei 69.000 € und steigt bei komplexen Governance-Mechanismen schnell auf über 258.000 €.
Ohne strikte Steuerung des Umfangs neigen solche Projekte besonders stark dazu, teurer zu werden als ursprünglich geplant.
Progressive Web-Apps
PWAs bieten Funktionen wie Offline-Modus oder Push-Nachrichten direkt im Browser. Die Entwicklung liegt meist zwischen 52.000 und 103.000 €, kann bei sehr hohen Performance-Anforderungen aber bis 129.000 € steigen. In solchen Projekten arbeiten Unternehmen häufig mit einer spezialisierten PWA-Agentur, um Architektur und Nutzererlebnis sauber umzusetzen.
Wenn PWAs tatsächlich Web- und Mobile-Entwicklung ablösen, können sie langfristig jedoch Kosten sparen.
Kosten für das Erstellen einer Firmenwebsite: So verteilen sie sich auf die Entwicklungsphasen
Wenn Entscheidungsträger wissen möchten, welche Kosten bei der Erstellung einer Firmenwebsite anfallen, wollen sie nachvollziehen, wofür das Budget tatsächlich eingeplant wird. Im Unterschied zu einfachen Websites verteilen sich die Kosten über mehrere Entwicklungsphasen, die jeweils eigene Risiken, Abhängigkeiten und langfristige Auswirkungen haben.
Dieses Verständnis hilft Unternehmen, Budgets realistisch zu planen, Unterfinanzierungen einzelner Phasen zu vermeiden und das Risiko von Kostenüberschreitungen im Projektverlauf zu reduzieren.
Discovery und Business-Analyse
Die Discovery-Phase legt die Grundlage für ein Projekt. Sie übersetzt Geschäftsziele in einen technisch machbaren Umfang, klärt Anforderungen, stimmt Stakeholder ab, skizziert die Architektur und identifiziert Risiken. Auch wenn sie nur etwa 5–10 % der Gesamtkosten ausmacht, kann eine Unterinvestition hier später zu Nacharbeit und unerwarteten Änderungen führen.
UX/UI-Design
Das UX/UI-Design macht etwa 15–20 % der Kosten aus. Es definiert, wie Nutzer mit der Anwendung interagieren, und umfasst neben visuellen Aspekten auch Interaktionslogik, Fehlerbehandlung, Responsiveness und Usability. Klare, validierte Designs reduzieren spätere Unsicherheiten und helfen, Entwicklungsaufwand und Kosten zu kontrollieren.
Kernentwicklung: Frontend, Backend, Integrationen
Dieser Bereich macht den größten Teil der Kosten aus (≈ 45–55 %). Hier werden die funktionale Logik umgesetzt, Daten verarbeitet und die Anwendung mit internen oder externen Systemen verbunden. Umfang, Architektur und Integrationen bestimmen den Aufwand entscheidend, ebenso wie frühe Entscheidungen zu Skalierbarkeit und Performance.
Qualitätssicherung und Sicherheitsprüfung
QS- und Sicherheitsmaßnahmen schlagen mit ≈ 15–20 % zu Buche. Funktionale Tests, Integrationstests, Performance-Checks und Sicherheitsüberprüfungen verhindern spätere Probleme und sind entscheidend für stabile, sichere Anwendungen.
Deployment und Infrastruktur
Die Kosten hierfür liegen bei ≈ 5–8 %. Diese Phase sorgt für einen reibungslosen Übergang in die Produktion, inklusive Umgebungseinrichtung, CI/CD-Pipelines und Monitoring. Gut geplant gewährleistet sie Stabilität und Skalierbarkeit; unzureichende Vorbereitung kann zu Ausfällen oder höheren Betriebskosten führen.
Support und Weiterentwicklung (laufende Kosten)
Bugfixes, Performance-Optimierung, Sicherheitsupdates, neue Features und Infrastrukturpflege verursachen oft jährliche Kosten von 15–25 % der ursprünglichen Entwicklungskosten. Eine frühzeitige Berücksichtigung verhindert unrealistische Erwartungen und Finanzierungslücken.
Worauf es bei der Auswahl eines Anbieters für Webanwendungsprojekte ankommt
Die Wahl des richtigen Anbieters beeinflusst nicht nur die Entwicklungsgeschwindigkeit, sondern auch langfristige Kosten, Risiken und die Wartbarkeit der Anwendung. Aber der niedrigste Stundensatz führt selten zu den niedrigsten Gesamtkosten.
Bei der Bewertung von Anbietern sollten Entscheidungsträger besonders auf Folgendes achten:
- Erfahrung mit ähnlichen Webanwendungstypen und Komplexitätsgraden,
- Fähigkeit, die Annahmen hinter Kostenschätzungen klar darzulegen,
- Reife der Delivery-Prozesse, QS-Praktiken und Dokumentation,
- Transparenz in Kommunikation und Änderungsmanagement.
Ein verlässlicher Anbieter stabilisiert die Kostenplanung, indem er Nacharbeit reduziert, den Umfang frühzeitig klärt und während des gesamten Projekts eine planbare Lieferung sicherstellt.
Budget- und Kostenplanung für Ihre Webanwendung
Wenn Sie aktuell die Erstellung einer Website oder die Modernisierung einer Lösung planen, stellen Sie sich bestimmt die Frage: Was kostet eine professionelle Website oder Webanwendung eigentlich? Der zuverlässigste nächste Schritt ist, die Annahmen zu individuellen Entwicklungsleistungen zu prüfen, bevor ein Budget festgelegt wird.
Kontaktieren Sie Andersen, um Ihre Ziele zu besprechen. Als Agentur für individuelle Webentwicklung identifizieren wir die wichtigsten Kostentreiber in Ihrem Fall. Sie erhalten eine realistische, risikobewusste Schätzung, die auf Ihre Prioritäten abgestimmt ist.
