Andersen wird Emerald Sell Partner im SUSE One Partner Program

Alexander Zak
Alexander Zak

Senior Business Director DACH

14 Mai, 2026
Lesezeit: 2 Minuten
  1. Zwei Unternehmen, eine Philosophie
  2. Die Bedeutung der Partnerschaft
  3. „Werte vor Verträgen“
  4. Eine wachsende Community
  5. Der Weg nach vorne

Andersen ist dem SUSE One Partner Program als Emerald Sell Partner beigetreten. Diese Partnerschaft formalisiert das gemeinsame Engagement für Open-Source-Unternehmensinfrastrukturen und digitale Souveränität. Diese beiden Themen prägen die Aktivitäten beider Unternehmen auf dem europäischen Markt seit Jahren.

Zwei Unternehmen, eine Philosophie

Gegründet in Europa, ist SUSE ein etabliertes Unternehmen im Enterprise-Open-Source-Umfeld. Es entwickelt Technologien für Organisationen, die geschäftskritische Workloads unter eigenen Bedingungen betreiben möchten. Sein Portfolio umfasst vier Bereiche:

  • Enterprise Linux (SUSE Linux Enterprise Server);
  • Kubernetes-Management (SUSE Rancher Prime);
  • Verteilte Edge-Operationen (SUSE Edge);
  • Private KI-Infrastruktur (SUSE AI).

Allen Bereichen liegt ein gemeinsames Prinzip zugrunde: kein Vendor Lock-in, keine Kontrollverluste, keine Abhängigkeit von externen Roadmaps.

Andersen stellt dabei die Umsetzungsebene bereit. Das Unternehmen konzipiert, entwickelt und betreibt Unternehmensinfrastrukturen – von Cloud-Architekturen über DevOps und Systemintegration bis hin zu Enterprise-Migrationen – in regulierten Branchen, in denen Compliance und Datenkontrolle als grundlegende Anforderungen gelten.

Die Verbindung ist direkt. SUSE schafft die Open-Source-Basis. Andersen setzt sie in die Praxis um.

Die Bedeutung der Partnerschaft

Als Emerald Sell Partner wird Andersen SUSE-Lösungen bei Kunden einsetzen und aktiv begleiten. Das gemeinsame Angebot lässt sich in drei Bereiche gliedern:

  • Open Infrastructure und Compliance

Europäische Unternehmen, die unter DSGVO, NIS2 oder branchenspezifischen Regularien arbeiten, brauchen Infrastrukturen, die sich nachvollziehen, steuern und auditieren lassen. SUSE hat seine Enterprise-Linux- und Kubernetes-Plattformen genau für solche Umgebungen entwickelt. Andersen stellt die entsprechende Engineering-Kompetenz für die Umsetzung bereit.

  • Migration aus proprietären Umgebungen

Viele Organisationen prüfen aktuell ihre Abhängigkeiten von VMware, Red Hat oder hyperscaler-nahen Architekturen. SUSE bietet dafür einen technisch sauberen Weg in offene Alternativen. Andersen verfügt über die Erfahrung, solche Migrationen stabil und ohne Unterbrechung des Betriebs umzusetzen.

  • Souveräne KI-Deployments

SUSE AI ermöglicht es Unternehmen, Large Language Models auf eigener Hardware im eigenen Netzwerk zu betreiben. Für Kunden mit strengen Anforderungen an Datenresidenz und IP-Schutz reduziert das eine zentrale Hürde bei der KI-Einführung. Andersen baut die Infrastruktur, die solche Deployments produktionsreif macht.

„Werte vor Verträgen“

Alexander Zak, Senior Business Director DACH bei Andersen, erklärt:

SUSE steht seit Jahren für offene Infrastrukturen und digitale Souveränität. Wir verfolgen denselben Ansatz. Diese Partnerschaft macht aus einer ohnehin bestehenden inhaltlichen Nähe jetzt eine strukturierte Zusammenarbeit. Unsere Kunden in der DACH-Region und in ganz Europa treffen heute Infrastrukturentscheidungen, die ihre operative Unabhängigkeit für die nächsten zehn Jahre prägen. Wir wollen sie dabei begleiten – mit der Technologie eines Anbieters, der die gleichen Werte in Bezug auf Offenheit und Kontrolle teilt.

Eine wachsende Community

Im vergangenen Jahr hat Andersen mehr als zehn Executive-Konferenzen zum Thema digitale Souveränität in acht europäischen Städten organisiert und begleitet. Dabei kamen über 1.000 CIOs, CTOs und weitere Entscheidungsträger:innen zusammen, die sich mit sehr ähnlichen Infrastrukturfragen beschäftigen.

Formate wie Europe: Digital Sovereignty or Dependence? in Warschau oder Europe: AI & Digital Sovereignty in Amsterdam haben Andersen sichtbar in eine wachsende europäische Diskussion eingebunden. Der regulatorische Druck nimmt zu. KI schafft neue Formen von Daten- und Kontrollrisiken. Gleichzeitig steigt der Bedarf an souveränen, nachvollziehbaren Infrastrukturen deutlich. Unternehmen, die sich jetzt damit beschäftigen, sichern sich vor allem eines: mehr Handlungsfähigkeit für die kommenden Jahre.

Die Partnerschaft mit SUSE übersetzt diese Diskussion in konkrete Umsetzung. Andersen bringt die strategische Perspektive auf offene Infrastrukturen ein. SUSE liefert die technologische Basis dafür.

Der Weg nach vorne

Digitale Souveränität ist ein langfristiges Infrastrukturprojekt. Sowohl Andersen als auch SUSE betrachten es genau so. Die Emerald-Sell-Partnerschaft bildet die Grundlage für gemeinsame Kundenprojekte, den Austausch von Expertise und ein integriertes Angebot, das den gesamten Zyklus abdeckt: von der Strategie über die Implementierung bis hin zum laufenden Betrieb.

Für europäische Unternehmen, die ihre Infrastruktur wieder stärker selbst in die Hand nehmen wollen, steht dieses Angebot ab sofort zur Verfügung.

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