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Der Kunde hat beschlossen, seine vertraulichen Daten zu schützen

Fortschrittliche VOD-Lösung für ein Telekommunikationsunternehmen

Medien & Unterhaltung
VOD
Kundenbewertung
4.9
Diese Bewertung spiegelt unsere Kompetenz und unseren Erfolg wider
Fortschrittliche VOD-Lösung für ein Telekommunikationsunternehmen

Kundeninformationen

Ein B2B/B2C-Telekommunikationsunternehmen aus der DACH-Region hat sich an Andersen gewendet. Das Unternehmen bietet eine Reihe der Dienstleistungen: Festnetz-/Breitband-, Mobilfunk-, Internet- und IPTV-Produkte für Verbraucher. Darüber hinaus werden Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Lösungen für seine Geschäfts- und Firmenkunden angeboten. Das Unternehmen ist in 11 Ländern tätig und beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter, die meisten davon in Bonn und Wien.

ORT:Schweiz
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Projektübersicht

Dauer24 Monate
Technologien
React
Redux
Java
Android
iOS
Python

Frontend:

React, CSS, SCSS, Sass (Stile), Redux

Backend:

Java 17 (Programmiersprache), Spring Family, ORM (Hibernate und JPA), JUnit und Mockito (Test-Frameworks), Liquibase (DB-Migrationen)

Mobile:

Android: Kotlin, Clean Architecture, Moxy, Retrofit, RxJava2, Dagger 2, ExoPlayer, Mockito, Kaspresso, Marathon iOS: Swift 5, Alamofire, PromiseKit, Firebase, RxGRDB, Core Data, Verimatrix, FairPlay

Smart TV:

Plain JavaScript (ES5/ES6+), React/Svelte (Frameworks), GSAP, Python, Node.js, MySQL, Amazon S3, Apache Hadoop, GitHub, Git, Gradle, Apache Mesos, Sumo Logic, Express Gateway, Jenkins, Vector, Yarn

Spezialisten

    • 3 Frontend-/React-Entwickler
    • 5 Backend-/Java-Entwickler
    • 2 iOS-/Swift-Entwickler
    • 2 Android-/Kotlin-Entwickler
    • 2 Android-Entwickler: Android TV
    • 2 iOS-/Swift-Entwickler: Apple TV
    • 2 .NET-Entwickler: Tizen
    • 2 Webentwickler (HTML/JavaScript/CSS): webOS
    • 1 Lösungsarchitekt
    • 1 DevOps-Ingenieur (AWS)
    • 2 BA/SA-Spezialisten
    • 2 QS-Ingenieure
    • 1 UI/UX-Designer
    • 1 PM
    • 1 DM
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Projektdetails

Business Problem.
Der Kunde ist ein bekannter Anbieter von Telekommunikationsdiensten mit großer Erfahrung in der Medienverbreitung mit herkömmlichen Methoden (TV, Radio usw.). Trotzdem eine geringere Nachfrage nach Informationen aus diesen Quellen führte jedoch zu Einnahmeverlusten, die durch zurückgegangene Sendegebühren, Zuschauerrückzug und eine geringere Anzahl von Werbeanzeigen und Werbeverträgen verursacht wurden. Dies waren die entscheidenden Faktoren, die das Unternehmen dazu gebracht, einen modernen Ansatz der Digitalisierung zu ergreifen.

Der Einfluss auf das Geschäft des Kunden.
Die zunehmende Beliebtheit von VOD (Video-on-Demand) und Streaming-Lösungen im OTT-Markt (Over-the-Top) führte zu einer verpassten Chance für das Kundengeschäft, da es keine Plattform gab, die den Benutzern einfachen online Zugriff auf die Medieninhalte gewährleisten konnte. Dem Unternehmen fehlte auch die Gelegenheit, Inhalte mit einer breiteren Audienz zugänglich zu teilen, die Inhaltsmonetarisierung zu erhöhen und Werbetreibende über die VOD-Plattform anzulocken.

Gelegenheit.
Die Idee des Kunden bestand darin, das Geschäft durch die Entwicklung einer maßgeschneiderten OTT-Plattform zu diversifizieren, die den bestehenden Pool an Tools zur Inhaltsbereitstellung erweitern würde. Von einer solchen Plattform wurde die Bereitstellung hochwertiger VOD-Dienste erwartet, die es Benutzern ermöglichen, auf allen Arten von Geräten (Web, Mobilgeräte und Smart TV) problemlos auf Medieninhalte (Streams, Filme, Fernsehserien usw.) zuzugreifen. Für das Kundenbusiness würde die Möglichkeit, seine Inhalte an größerer Audienz verteilen zu können und so einen großen Marktanteil für Unterhaltungsdienste sowie bessere Möglichkeiten zur Videomonetarisierung und Anzeigenintegration zu gewinnen, entscheidend.

Ziele.
Das oberste Ziel bestand darin, den Umsatz des Unternehmens zu erhöhen und es zu einem führenden Anbieter von VOD-Diensten zu machen, indem eine maßgeschneiderte OTT-Plattform entwickelt wurde, die leicht zu modifizieren und an die Benutzerbedürfnisse anpassbar ist. Die wichtigsten vom Kunden festgelegten Geschäftsziele waren:

  • Gewährleistung einer Sicherheit der Inhalte auf dem hochsten Niveau. Die Lösung sollte verschiedene illegale Handlungen mit Videos im digitalen Format wirksam einschränken oder erschweren, um das Urheberrecht zu schützen und Einnahmeverluste zu vermeiden.
  • Berücksichtigung der nachträglichen Änderungen. Diese VOD-Lösung sollte skalierbar, hochgradig anpassungsfähig sein, um mögliche Änderungen der Funktionalität zu ermöglichen, und durch die Verringerung der Anzahl der Integrationen von Drittanbietern einfach an spezifische Geschäftsanforderungen anpassbar sein.
  • Standhaltung der hochen Belastung. Die Lösung sollte in der Lage sein, eine große Anzahl von Benutzern gleichzeitig (ca. 10.000) ohne Leistungseinbußen zu bewältigen und gleichzeitig eine kurze Reaktionszeit und eine geringere Fehleranzahl zu gewährleisten.

Darüber hinaus ergaben Benutzerinterviews und Feedbackanalysen in App Stores, die von unseren Business-Analysten während der Discovery-Phase durchgeführt wurden, die folgenden wichtigen Benutzeranforderungen:

  • Vereinfachung des Inhaltsauswahlprozesses, indem die Zeit- und Arbeitsaufwand der Benutzer für die Auswahl relevanter Materialien reduziert wurden. Von der Lösung wurde die Bereitstellung den Benutzern aller Tools erwartet, die für die mühelose Inhaltsauswahl benötigt sind, ohne sie in Foren oder auf Empfehlungswebsites nach Vorschlägen zu suchen
  • Bereitstellung der Inhaltsverfügbarkeit für eine breite Palette von Geräten (Web, Mobilgeräte und Smart TV). Diese VOD-Software sollte auf allen wichtigen Plattformen verfügbar sein, darunter verschiedener Betriebssysteme, Gerätemodelle, Bildschirmauflösungen usw.

Aktuelle Trends auf dem Markt

Der wachsende Markt der OTT-Lösungen expandiert sowohl lokal – in der DACH-Region – als auch global. Die meisten Unternehmen greifen entweder auf White-Label-Lösungen mit begrenzter Anpassungsfähigkeit zurück oder entscheiden sich dafür, eine Plattform von Grund auf neu aufzubauen, die bessere Gelegenheiten für mögliche Änderungen und Verbesserungen bietet. Darüber hinaus bevorzugen die meisten Content-Produzenten Streaming-Plattformen als schnelles und effizientes Mittel zur Monetarisierung ihrer Inhalte, da es einfach zu verbreiten und zu bewerben ist. Dadurch sammeln viele OTT-Plattformen genügend Ressourcen an, um in die Produktion eigener Inhalte zu investieren und mit professionellen Filmstudios (z. B. Netflix) zu konkurrieren.

Lösung

Dank unseres Beitrags kann das Unternehmen nun von einer maßgeschneiderten VOD-Streaming-Plattform profitieren, die speziell auf seine Geschäftsanforderungen sowie auf die Pläne der Marketingabteilung des Unternehmens und die Benutzerpräferenzen zugeschnitten ist. Die Lösung von Andersen umfasst Funktionen für verschiedene VOD-bezogene Vorgänge und die folgenden Benutzertypen:

  • Administrator – lädt Medieninhalte hoch, speichert und verwaltet sie, gewährleistet die Sicherheit der Inhalte, verteilt die Materialien und führt Reports und Analysen durch.
  • Zuschauer – sucht mit einer Empfehlungsmaschine nach relevanten Inhalten, sieht sich die Materialien an, bewertet sie und bezahlt das Abonnement.

Die umgesetzte VOD-Lösung bietet unter anderem die folgenden Vorteile:

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Richtig angewandte Modelle zur Inhaltsmonetarisierung

Zusammen mit unseren Business-Analysten wählte das Kundenteam mehrere Monetarisierungsmodelle aus, um den Nutzern vielfältige Möglichkeiten für den Zugriff auf die Inhalte der Plattform zu bieten. Das SVOD-Modell (Abonnement-Video-on-Demand) wurde aufgrund seines hohen Maßes an Flexibilität und Freiheit sowie der Vorteile von Funktionen der Mitgliedschaftsökonomie (einschließlich Superuser, sogenannter Forever-Transaktionen und wiederkehrender Einnahmen) als primäre Lösung übernommen. Insbesondere wurde es durch das AVOD-Modell (werbebasiertes Video-on-Demand) erweitert, das zwei Optionen bietet: Zugriff auf alle Inhalte zu einem reduzierten Abonnementpreis mit der Funktion „Werbung inklusive“ oder Zugriff nur auf frei zugängliche Inhalte mit integrierter Werbung. Eine solche Entscheidung diente drei Hauptzwecken: der Gewinnung eines größeren Publikums durch die erhöhte Verfügbarkeit von Inhalten, dem Testen neuer Ansätze und dem Ausgleich der Hosting-Kosten. Um den Zugang zu Premium-Inhalten und Neuerscheinungen außerhalb der Abonnementbeschränkungen zu ermöglichen, wurde das TVOD-Modell (Transactional Video-on-Demand) eingesetzt. All dies hat es ermöglicht, einen größeren Marktanteil zu gewinnen, das Feedback der Zuschauer zu sammeln und das Geschäftsmodell gezielt an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.

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Strenger Inhaltsschutz

Als eine der wichtigsten Geschäftsanforderungen wurde dem Thema Sicherheit höchste Priorität eingeräumt und von unseren Spezialisten sorgfältig behandelt. Die resultierende Lösung umfasste die folgenden Funktionen:

  • Die interne Video-Paywall, die Teil eines größeren DAM-Systems (Digitales Asset-Management) ist, schränkt den freien Zugang zu digitalen Assets effektiv ein, indem sie vom Zuschauer verlangt, das Video zu kaufen oder ein Abonnement zu bezahlen, um auf die Inhalte den Zugriff zu bekommen. Die technische Umsetzung dieser Funktion basiert auf dem AWS Lambda Edge-Service, der die Benutzerdaten verarbeitet, um relevante Arten von Inhalten zurückzugeben. Beispielsweise erhält der Benutzer mit einem Abonnement vollen Zugriff auf die Inhalte, während ein nicht abonnierter Benutzer nur die Vorschau oder ein Video mit Werbung sieht.
  • Die Integration mit einer Lösung für Management von digitalen Rechten (DRM) hat es ermöglicht, Piraterie und unbefugte Nutzung der digitalen Kundenassets zu verhindern. Die Spezialisten von Andersen nutzten unterschiedliche Lösungen, um die Multi-DRM-Unterstützung auf den allermeisten Wiedergabegeräten sicherzustellen. Dies erforderte sowohl die Integration mit drei großen DRM-Anbietern – Widevine von Google, FairPlay von Apple und PlayReady von Microsoft, die die Inhalte in vertraulich speichern und übertragen – als auch die Entwicklung eines Schlüssellieferdienstes, der die Token-Verifizierung und DRM-Lizenzierung durchführt.
  • Implementierung eines rollenbasierten Zugriffskontrollsystems (RBAC), das den Zugriff auf bestimmte Inhalte entsprechend den Benutzerberechtigungen einschränkt, die durch den Abonnementtyp und die Autorisierungskonfigurationen bestimmt werden.
  • Weitere Sicherheitsfunktionen wie Geoblocking von Inhalten, die Verhinderung von Downloads, Wasserzeichen und die deaktivierte Bildschirmaufzeichnung.

Benutzerfreundliches Interface

Das Designteam von Andersen führte eine gründliche UX-Recherche durch, um wichtige Benutzerfreundlichkeit-Standards zu identifizieren. Als Ergebnis haben wir mehrere Funktionen skizziert und implementiert, die zu einer deutlichen Verbesserung der Benutzererfahrung führten:

  • Reibungslose Autorisierung auf mehreren Geräten. Insbesondere ging es um die schlechte Autorisierungserfahrung bei Smart-TVs, bei denen früher die Eingabe von Anmeldedaten über eine Fernbedienung erforderlich war. Die von uns gelieferte Lösung umfasst das Scannen von QR-Codes und die Eingabe von OTPs, wodurch die Benutzerkonten auf Mobil- und Smart-TV-Geräten automatisch synchronisiert werden.
  • Reaktionsfähige Schnittstelle. Mit der Lösung von Andersen können Benutzer personalisierte Wiedergabelisten erstellen und dabei von adaptiven Menüs und intuitiver Navigation durch die Seitenhierarchie profitieren.
  • Unterstützung mehrerer Sprachen. Diese Funktion hat den Inhalt Menschen auf der ganzen Welt zugänglich gemacht und zu einem Wachstum der Zuschauerzahl geführt. Die Experten von Andersen haben die App-Lokalisierung für fünf Sprachen abgeschlossen.
  • Offline-Ansehen. Die nur für Premium-Abonnenten Funktion gewährleistet die Möglichkeit, vorgespeicherte Inhalte auf Mobilgeräten ohne Internetverbindung anzusehen.
  • Zweiter Bildschirm. Die Möglichkeiten unserer Lösung beschränken sich nicht nur auf die Grundfunktion der Zweitbildschirm-Anbindung und Synchronisierung mit VOD-Inhalten, sondern umfasst unsere Lösung die automatische Inhaltserkennung (ACR), die die Erkennung von ausgestrahlter Werbung, TV-Serien oder Filmen auf einem Begleitgerät und die Synchronisierung ihrer Inhalte ermöglicht.
  • Zugänglichkeitsstandards. Für die erweiterten Abonnements haben wir Audiobeschreibungen und Videoskripte implementiert.
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Contentmanagement

Mit der von uns entwickelten Backoffice-App können Administratoren Inhalte einfach verwalten, indem sie Videos in verschiedene Kategorien, Tags oder Ordner sortieren. Darüber hinaus werden Inhalte leicht durchsuchbar, was die Möglichkeit bietet, Massenaktionen für mehrere Videos durchzuführen. Für unsere VOD-Lösung war die Inhaltsverwaltung besonders wichtig, da den Administratoren unterschiedliche Berechtigungen zum Verwalten, Hochladen und Veröffentlichen von Inhalten auf Benutzerkonten gewährt werden mussten. Die App bietet außerdem Funktionen zum Hinzufügen von Untertiteln und Logos sowie zum Bearbeiten von Videos.

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Empfehlungsmaschine

Die ML-Experten von Andersen haben mithilfe von Amazon Personalize KI-gesteuerte Empfehlungsmuster speziell auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten. Es umfasst API-Operationen für Echtzeit-Personalisierung und Batch-Operationen für Massenempfehlungen und Benutzersegmente. Die Anpassung der Maschine erforderte eine sorgfältige Einrichtung entsprechend den Datensatz- und Schemaanforderungen sowie große Mengen an Inhaltsmetadaten und personenbezogenen Benutzerdaten gemäß DSGVO, um die Modelle zu trainieren.

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Codierung-/Transcodierungsablauf

Andersen hält sich bei der Datencodierung an die Best Practices und konventionellen Ansätze. Deshalb hat sich unser Team für AWS Elemental MediaConvert als Kodierungstool, Advanced Video Coding (H.264) als Videocodec, Advanced Audio Coding als Audiocodec und MP4 als Containerformat entschieden. Wir haben uns für diese Codecs entschieden, da sie ausreichend hohe Upload-Bitraten gewährleisten, ohne dass es zu Datenverlusten kommt. Videos werden standardmäßig in 720p gestreamt. AWS Elemental MediaConvert transkodiert eine Eingabemediendatei aus der Verarbeitungswarteschlange in das HLS-Format. Nachdem Eingabedateien angegeben wurden, werden Eingabeselektoren für Video-, Audio- und Untertitelelemente identifiziert. Anschließend werden Ausgabegruppen mit eigenständigen Paketdarstellungen erstellt. Nachdem die Transkodierung ausgeführt wurde, wird die transkodierte Datei am Ausgabeort gespeichert, der in den Einstellungen der Ausgabegruppe angegeben wurde.

Der Fluss des Inhaltherunterladens über CDN

Der Benutzer sendet eine GET-Anfrage zum Empfang bestimmter Videoinhalte über einen Link an den Amazon CloudFront CDN-Server. Amazon CloudFront führt die Überprüfungen der Autorisierungsparameter des Benutzers über die Paywall AWS Lambda Edge durch. Wenn der Benutzer autorisiert und ihm der Zugang erteilt ist, auf einen ausgewählten Inhaltstyp zuzugreifen, sendet AWS Lambda Edge eine Anfrage an AWS Elemental MediaTailor, um Inhalte mit integrierten Anzeigen zu generieren. Anschließend sendet AWS Elemental MediaTailor Anfragen an:

  • S3-Ausgabe-Bucket, in dem der Inhalt im HLS-Format und die VMAP-Datei gespeichert,
  • Ad Server Bucket, in dem Anzeigen gespeichert werden.

User Support Desk

Das Team von Andersen war für die Implementierung eines Online-Chats als bequeme Möglichkeit zur Meldung von Problemen im System verantwortlich. Wir haben einen Support-Flow über die Integration mit dem Zendesk-CRM-Dienstanbieter und Amazon Connect veröffentlicht. Ein Contact Control Panel (CCP) dient der Bearbeitung von Support-Tickets und der Kommunikation mit Kontakten. Der Benutzerunterstützungsablauf wird nach dem folgenden Muster ausgeführt: Der Benutzer stellt eine Supportanfrage über die Schnittstelle des CCP. Das erstellte Support-Ticket wird an den Support-Service von Zendesk gesendet, der in Amazon Connect integriert ist. Anschließend kann der Benutzer über die sofort einsatzbereite Zendesk-Oberfläche per Text oder sprachlich

Erweiterter Videoplayer

Die Videoplayer-Lösung von Andersen umfasst die Anpassung eines HTML5-Videoplayers – nicht nur, weil er mit HLS-Ingest kompatibel ist, sondern auch, weil die Mehrheit von Set-Top-Boxen und Smart-TVs die Verarbeitungs- und Speicheranforderungen von OTT-Apps nicht erfüllen. Der Player bietet Benutzern eine breite Palette an Funktionen, darunter sofortiges und einfaches Playback, Wiedergabe/Pause, Suche, Fortschrittsanzeige, Lautstärkeregelung, normale und Vollbildanzeige sowie Bildunterschrift/Untertitel. Wir haben außerdem eine mehrsprachige Auswahl von Audiospuren, eine automatische Anpassung der Auflösung abhängig von der Internetverbindungsqualität und ein reaktionsfähiges Layout für eine konsistente relative Playergröße integriert.

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Allgemeiner Überblick über den erfolgreichen Businessablauf und die im Diagramm beschriebenen Komponenten sieht so aus:

Authentifizierung.
Der Benutzer meldet sich bei der App an, – der Benutzer gibt Anmeldungsinformationen ein, – das System sendet die Anfrage an den Amazon Cognito-Service – der Benutzer wird authentifiziert.

Inhaltshochladen.
Der Administrator lädt den Inhalt im RAW-Format über AWS AppSync (ein GraphQL-basiertes API-Gateway) hoch, um den AWS Lambda-Service zu aktivieren (Video-Upload). Auf diese Weise wird der Inhalt in den Eingabe-Bucket (objektorientierter S3-Speicher) hochgeladen.

AWS Step Functions Workflow.
Nachdem der Inhalt in den Eingabe-Bucket hochgeladen wurde, führt das System einen internen Step-Functions-Workflow aus. Es umfasst die folgenden Schritte:

  • Der AWS Elemental MediaConvert-Service konvertiert die Inhalte von RAW in HLS, das für Streaming-Zwecke geeignet ist. Alle Daten werden in Amazon DynamoDB gespeichert.
  • Der Amazon Rekognition-Service führt eine Inhaltserkennung durch, um die besten Orte zum Hinzufügen von Anzeigen zu ermitteln. Außerdem werden Content-Metadaten, darunter Labels, Prominente und Marken, extrahiert, um Anzeigen noch zielgerichteter und kontextorientierter zu gestalten.
  • Der AWS Lambda Service behebt und wertet Anzeigenplatzierungen basierend auf extrahierten Metadaten aus.
  • Der AWS Lambda-Service generiert eine VMAP-Datei, die Anzeigenmetadaten und eine Zuordnung der am besten bewerteten Video-Slots enthält, in denen Anzeigen gespeichert werden.
  • Anschließend werden das HLS-Video und die entsprechende VMAP-Datei in den Ausgabe-Bucket hochgeladen.

Weiterleitung des vorbereiteten Streams an den Benutzer.
Der AWS Elemental MediaTailor-Service führt die Extraktion des Videoinhalts aus dem Ausgabe-Bucket und der Anzeigen aus dem Ad Server Bucket durch. Anschließend werden die Anzeigen entsprechend der VMAP-Datei mit den relevanten Slots im Video zusammengeführt. Der erstellte Stream wird über einen einzigartigen Link zu Amazon CloudFront weitergeleitet und dem Benutzer angezeigt.

Inhaltszugriff.
Amazon CloudFront fungiert als Inhaltsverteilungsmanagementsystem, das Inhalte und Anzeigensegmente zwischenspeichert. Gleichzeitig ist AWS Lambda Edge in der Lage, einen Paywall-Integrationsdienst durchzuführen, der Daten über den Benutzer verarbeitet, um relevante Arten von Inhalten zurückzugeben.

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BI- und Reporting-Modul

  • Amazon RDS ist ein Service zum Speichern relationaler Datenbanken, in dem sich alle Indikatoren des Inhalts befinden.
  • Amazon Redshift.
  • Amazon QuickSight ist ein Service zur Visualisierung der analysierten Daten und zur Diagramm- & Berichterstellung.

Einsatz

  • Für die Bereitstellung unseres Cloudsystems wurde von uns der AWS CloudFormation Service verwendet.
  • AWS Amplify ist eine Bibliothek, die den korrekten Betrieb einer Single-Page-App mit Cloud und Integrationen gewährleistet.

Auswirkung

  • Die bereitgestellte Plattform hat innerhalb von sechs Monaten nach der MVP-Einführung mehr als fünf Millionen aktive Benutzer gewonnen. Nachfolgende Veröffentlichungen führten zu einem durchschnittlichen monatlichen Anstieg der Abonnentenzahl um 17 %, sodass die Anzahl der Kunden innerhalb des ersten Jahres nach der Einführung mehr als zehn Millionen Nutzer erreichen konnte (Stand der Statistik 2021).
  • Der Anteil des Unternehmens am lokalen VOD-Markt hat ein 9-Prozent-Zeichen erreicht und wächst allmählich, obwohl es einen strengen Wettbewerb mit globalen VOD-Anbietern gibt.
  • Die Kombination mehrerer Monetarisierungsmodelle hat sich als effizient im Hinblick auf die Erhöhung der Kundenbindungsraten und des Umsatzes erwiesen. Unsere Reports verdeutlichen, dass der Umsatz des Kunden innerhalb von sechs Monaten nach der MVP-Einführung um 32 % gestiegen ist, während die monatlichen Bindungsraten konstant bei 75 % liegen.
  • Die oben genannten Ergebnisse ermöglichen es dem Kunden, mehr Inhaltsersteller und Werbeverträge zu gewinnen, was zu einer raschen Erweiterung des Inhaltskatalogs geführt hat. Darüber hinaus treiben die angesammelten Ressourcen das Unternehmen dazu, ein eigenes Studio zur Inhaltserstellung zu gründen und einzigartige Videos zu veröffentlichen.

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